Selfportrait, 2020
Daša Marie Geiger (*1989, Essen) ist freischaffende Künstlerin mit Schwerpunkt Fotografie und audiovisuelle Medien. 2024 absolvierte sie den Master of Fine Arts in Medienkunst / Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar und der Universitat Politècnica de València. Seit 2020 präsentiert sie ihre Arbeiten in nationalen und internationalen Ausstellungskontexten. Für ihre künstlerische Arbeit erhielt sie mehrere Auszeichnungen und Stipendien, darunter den Frauenförderfonds, die MDR-Ausschreibung „Freie Sendezeit für freie KünstlerInnen“ und das Auslandsstipendium des Landes NRW (2025). 2022/23 nahm sie an einem fotografischen Austauschprojekt des Goethe-Instituts mit der burkinischen Fotografin Soum Eveline Bonkoungou teil. Ihre Arbeiten wurden in Publikationen wie Further04, Port Magazin und Portrait Settings veröffentlicht.


ÜBER MEINE ARBEIT
Meine fotografische Praxis erforscht die subtilen Wechselwirkungen zwischen Menschen und Raum.
Mich fasziniert, auf welche Weise wir unsere Umgebungen durch unsere Präsenz und unser Handeln formen und wie diese Umgebungen uns im Gegenzug prägen.  Meine Bilder widmen sich Momenten, die gleichzeitig zutiefst persönlich und universell erfahrbar sind.
Ein wichtiger Teil meiner Arbeitsweise ist eine offene Form der Recherche, die auch dem Zufall Raum lässt. Unerwartete Beobachtungen und Situationen werden bewusst in den Prozess einbezogen und können neue Zusammenhänge sichtbar machen. Meine Arbeit bewegt sich dabei im Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Offenheit. Aus dieser Haltung entstehen Bilder, die gesellschaftliche Strukturen und Wahrnehmungsweisen reflektieren und sich zwischen dokumentarischer Beobachtung und poetischer Annäherung bewegen.
Je nach Anforderungen des jeweiligen Prozesses und Projekts arbeite ich sowohl mit analoger als auch mit digitaler Fotografie.




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